Ergotherapie u. Psychotherapie (hpg)

Andrea Freiberg

Unsere Leistungen

Neurologie

für körperliche und geistige Leistungsfähigkeit.

In der Neurologie werden vor allem Erkrankungen des Zentralen Nervensystems behandelt, z.B.:

  • Schlaganfall
  • Multiple Sklerose (MS)
  • Parkinson
  • Schädel-Hirn-Verletzungen
  • Apalliker
  • Hirntumor
  • Querschnittslähmung (periphere Lähmung)
  • alle Schädigungen des ZNS (Polyneuropathie)
  • Migräne(hyperkinetische extrapyramidale Störung)
Liege Neurologie

Eine ergotherapeutische Behandlung in diesem Fachbereich beinhaltet z.B.:

  • Hemmung und Abbau pathologische Haltungs- und Bewegungsmuster und Bahnen normaler Bewegungen
  • Koordination, Umsetzung und Integration von Sinneswahrnehmungen/Sensorische Integration
  • Verbesserung der zentral bedingten Störungen von Grob- und Feinmotorik zur Stabilisierung sensomotorischer und perzeptiver Funktionen einschl. der Verbesserung der Gleichgewichtsfunktionen
  • Verbesserung von neuropsychologischen Defiziten und Einschränkungen der kognitiven Fähigkeiten wie Aufmerksamkeit, Konzentration, Merkfähigkeit, Gedächtnis oder Lese-Sinn-Verständnis, das Nachvollziehen von Teilschritten einer
  • Handlung, das Erkennen von Gegenständen oder das Erfassen von Räumen, Zeit und Personen
  • Erlernen von Ersatzfunktionen
  • Entwicklung und Verbesserung der sozio-emotionalen Fähigkeiten u.a. in den Bereichen der emotionalen Steuerung, der Affekte oder der Kommunikation
  • Training von Alltagsaktivitäten im Hinblick auf die persönliche, häusliche und beruflichen Selbständigkeit
  • Beratung bzgl. geeigneter Hilfsmittel und Änderungen im häuslichen und beruflichen Umfeld, ggf. Herstellung und Anpassung von Hilfsmitteln

Pädiatrie

Die Ergotherapie in der Pädiatrie ist bei allen Kindern vom
Säuglings- bis ins Jugendalter angezeigt, wenn ihre Entwicklung verzögert ist, ihre Selbstständigkeit und Handlungsfähigkeit eingeschränkt ist, oder sie von
Behinderung bedroht oder betroffen sind.


Folgende Störungen können vorliegen:

  • Beeinträchtigung der kognitiven Entwicklung
  • körperliche Behinderung
  • Störung der sozialen Entwicklung/
  • Verhaltensauffälligkeiten
  • Lernstörung
  • Entwicklungsstörung
  • psychosomatische Störungen
  • frühkindliche Hirnschädigung
  • neuropädiatrische Erkrankungen

Ziel der ergotherapeutischen Behandlung ist die
Verbesserung und / oder Entwicklung der sensomotorischen, emotionalen und sozialen Fähigkeiten – mit folgenden Behandlungsmöglichkeiten:

  • ADHS – Training
  • sensorische Integration
  • Marburger Konzentrationstraining
  • Legasthenie- und Dyskalkulietraining
  • graphomotorische Förderung
  • Affolter Konzept
  • Gruppentherapie auf Anfrage
  • Umweltberatung z. B. in Schule, Kindergarten, Familie
  • Mitglied im ADHS Netzwerk Dortmund

Geriatrie

Für Selbstständigkeit im Alter und zur Unterstützung und Förderung von Ressourcen


Ergotherapie in der Geriatrie wird bestimmt durch Erkrankungen, die durch den Alterungsprozess bedingt, einer ständigen Veränderung unterworfen sind.


Häufig leiden die Menschen unter multimordalen Störungen (Mehrfacherkrankungen) was die Gesamtsituation oft
erschwert. Trotzdem bemüht sich die Ergotherapie auch
hier an den gesunden Anteilen und Ressourcen anzuknüpfen. Diese zu fördern und zu fordern und den Menschen in seinem Gesamtbild zu sehen und zu unterstützen, um die größtmögliche Selbständigkeit im Alltag zu erhalten. Es ist häufig notwendig, verlorengegangene Funktionen wieder aufzubauen und vorhandene Fähigkeiten zu erhalten.


Folgende Störungen können vorliegen:

  • neurologische Erkrankungen (MS, Parkinson)
  • dementielle Erkrankungen ( Morbus Alzheimer)
  • Altersdepressionen
  • Hirnorganisches Psychosyndrom (H.P.S.)
  • senile Demenz
  • Schlafstörungen
  • Trauerverarbeitung

Ziele sind:

  • Förderung und Stabilisierung
  • von vorhan­denen und verloren gegangenen geistigen, sozialen und körperlichen Fähigkeiten
  • Vermeidung/Verminderung von Abhängig­keit und Isolation
  • Selbständigkeit im Alltag
  • Erweiterung und Erhaltung des Bewegungsausmaßes aller Gelenke
  • Verbesserung der Handlungs- und Bewegungsplanung und -durchführung
  • Förderung der Wahrnehmung in allen Sinnesbereichen
  • Nutzung vorhandener Kompetenzen
  • Förderung und Stabilisierung von Gedächtnisleistungen, Aufmerksamkeit Konzentration und Orientierung
  • Verbesserung und Erhaltung von individuell bestimmter Lebensqualität
  • Sturzprophylaxe


mit folgenden Behandlungsmethoden:

  • Motivation zur Verrichtung alltäglicher Angelegenheiten
  • Anknüpfung an lebenspraktische Fähigkeiten
  • musikalische Angebote
  • Einzel – und Gruppentherapie
  • PC –gestütztes Hirnleistungstraining
  • ADL
  • Basale Stimulation nach Fröhlich
  • handwerkliche, musische und gestalterische Behandlungstechniken

Orthopädie, Traumatologie, Rheumatologie

Die Ergotherapie in der Orthopädie behandelt Patienten aller
Altersstufen, die durch eine Erkrankung aus den Bereichen der Orthopädie, Traumatologie und Rheumatologie eine vorübergehende oder dauerhafte Herabsetzung ihrer Handlungsfähigkeit erfahren haben.


Folgende Krankheitsbilder können behandelt werden:

  • Arthrose
  • Osteoporose
  • Erkrankung der Wirbelsäule
  • Skoliose
  • Morbus Bechterew
  • periphere Lähmung
  • Morbus Sudek
  • Traumatische Schädigung nach operativer Versorgung (Zustand nach OP)
  • Amputationen
  • Handchirurgie
  • Verbrennungen
  • Rheuma
Behandlungsmethode Findertraining

Welche Ziele verfolgt hierbei die Ergotherapie?


Das Ziel der Ergotherapie im Fachbereich der Orthopädie ist
es, körperliche Folgen der Grunderkrankung durch ergotherapeutische Maßnahmen zu mildern und vorhandene Fähigkeiten zu stärken, um ein Maximum an Lebensqualität zu sichern und eine größtmögliche Selbständigkeit in allen Bereichen der persönlichen, häuslichen und beruflichen Lebensführung zu erreichen. Insgesamt soll die Beweglichkeit wiederhergestellt werden, die Muskulatur gekräftigt und die Geschicklichkeit und Koordination verbessert werden. Die Patienten sollen lernen, ihre Kraft zu nutzen und durch veränderte Verhaltensweisen und Arbeitsabläufe eine bleibende Behinderung zu kompensieren.


Folgende Therapiemöglichkeiten stehen zur Verfügung:

  • Übungen zur Beweglichkeit, Muskelkraft, Ausdauer, Belastbarkeit und Sensibilität
  • Gelenkmobilisation
  • Kontrakturprophylaxe
  • Schmerzreduzierung durch thermische Anwendungen
  • Abhärtung von Amputationsstümpfen und Training mit der Prothese
  • Narbenbehandlung
  • Kompensationstraining, z.B. Umschulen der Gebrauchshand
  • ADL-Training von Alltagsaktivitäten im Hinblick auf die persönliche, häusliche und berufliche Selbständigkeit
  • Gangschulung
  • Beratung und Training zum Gelenkschutz
  • Prävention und Korrektur von pathologischen Haltungs- und Bewegungsmustern
  • Herstellung von speziell angepassten Orthesen, wie z.B. Lagerungs- und Funktionsschienen
  • Beratung bzgl. geeigneter Hilfsmittel und Änderungen im Wohn- und Arbeitsumfeld, ggf. Herstellung und Anpassung von Hilfsmitteln

Psychiatrie

Ergotherapie in der Psychiatrie bietet Menschen aller Altersstufen die Möglichkeit, ihre eigenen kreativen Potenziale (wieder)zu entdecken und durch die Erkrankung verloren gegangene Fähigkeiten wiederzuerlangen.


Zu den Krankheitsbilderngehören: Psychiatrie


Behandlung von Patienten mit:

  • Depressionen
  • Angststörungen
  • Psychosen
  • Zwangserkrankungen
  • Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen
  • Essstörungen
  • Suchterkrankungen
  • Dementiellen Syndromen
  • onkologische Erkrankungen

Die grundsätzlichen Ziele in der Ergotherapie sind die Erhaltung oder Wiederherstellung der psychischen Grundleistung, sowie der Selbständigkeit, Belastbarkeit und des Antriebs.


Ergotherapeutische Methoden in der Psychiatrie:

  • Gesprächstherapie
  • Entspannungsverfahren
  • Handwerklich/kreative Techniken
  • Gestaltungstherapie
  • Entspannungsverfahren
  • Hirnleistungstraining
Psychiatrie Wartebereich

Psychotherapie (hpg)


Es gibt Zeiten, in denen wir für das, was uns bewegt keine

Worte finden. Wir stecken innerlich fest, fühlen uns erstarrt und belastet.


Oftmals können wir nicht sagen, was uns drückt oder bedrückt, weil der Kontakt zu uns selbst, zu unseren Stimmungen und Gefühlen, aber auch zu anderen Menschen unterbrochen ist oder verloren ging.

  • Beziehungsarbeit mit Mutter/Vater und Kind
  • videogestütztes Therapieangebot bei Beziehungs-und
  • Bindungsproblematiken, zur Förderung einer positiven und stabilen Eltern-Kind-Beziehung
  • Systemische Familien-,Paar- und Einzelberatung

… unterstützt darin, die Sicht auf Herausforderungen zu
verändern, eigene Kompetenzen zu entdecken und neue sinnvolle Lösungen zu finden


  • Kinesiologie nach Dr. Klinghardt
  • Mentalfeldtechnik MFT
  • Klopfakrupressur
  • Familienstellen nach Bert Hellinger
  • Hypnose - Raucherentwöhnung